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DAS KLIMASCHUTZ-TEILKONZEPT FÜR DAS GEWERBEGEBIET FIXHEIDE IN LEVERKUSEN

Wie Sie einen Beitrag zur Ressourcenschonung in der Fixheide leisten können

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Maßnahmen, die ein hohes Einsparpotenzial auf Ressourcen-, aber auch auf Kostenseite aufweisen, die "dicken Fische" also. Wir möchten Sie bitten, uns hierüber mitzuteilen, wenn Sie Interesse an weiteren Informationen und ggf. Kooperationen mit benachbarten Unternehmen haben. Gerne begleiten wir Sie bei den nächsten Schritten.

Grüne Stromversorgung: Als Projektbeitrag bietet die EVL interessierten Gewerbekunden in der Fixheide zertifizierten Grünstrom ohne Aufpreis an. Bitte wenden Sie sich an Mirko Morawetz, E-Mail: mirko.morawetz[at]evl-gmbh.de für weitere Informationen.

Jobticket: Das Jobticket gibt es nicht mehr nur für Mitarbeiter großer Unternehmen. Ab sofort kann jedes Unternehmen von den Kostenvorteilen eines Jobtickets profitieren. So gibt es das Ticket für das gesamte VRS-Gebiet für nur 71,- Euro/Monat. Voraussetzung ist lediglich, dass in Unternehmen mit zwei bis 49 Beschäftigten mindestens zwei Mitarbeiter ein Jobticket abnehmen. Für weitere Informationen erreichen Sie die wupsi unter Telefon: 02171/ 5007-411 und E-Mail: info[at]wupsi.de

Photovoltaik: Das Photovoltaik-Potenzial im Gewerbegebiet Fixheide liegt bei 14.815 MWh. Insgesamt könnten so 17% des Stromverbrauchs eingespart werden. Über das Solarpotenzialkataster für Leverkusen, dass Sie unter www.solare-stadt.de/leverkusen finden, können Sie sich über die Eignung der Dachflächen Ihrer Unternehmensstandortes einen Überblick verschaffen und erste Tipps zur Planung erhalten.

Bei der Umrüstung auf LED-Beleuchtung ist technisch eine Reduktion des Stromverbrauches von 20 bis 80% möglich.

Auch durch die Wartung und Reparatur von Druckluftanlagen bestehen hohe Einsparpotenziale. Vorstellbar wäre hier eine von mehreren Unternehmen gemeinsame Anschaffung eines Prüfgerätes für eine regelmäßige Wartung der Anlagen im Wechsel. Weist z.B. eine Anlage mit 6 bar Betriebsdruck eine 3 mm große Leckage auf, liegt der Luftverlust im Jahr bei 350.050 m³, der Kosten in Höhe von 10.501€ verursacht.

Auch der Austausch von alten Elektromotoren bringt eine hohe Stromeinsparung mit sich, wobei die Kosten häufig überschaubar sind. Tausch man bspw. einen älteren Motor mit 30kW, Effizienzklasse EFF3 durch einen neuen Motor der Effizienzklasse IE3 aus, liegen die Kosten bei 1.600 bis 2.000 Euro. Bei 4.000 Betriebsstuden pro Jahr liegt die Energieeinsparung damit bei 10.400 kWh und die Kostenersparnis bei 1.250 €, so dass sich der Tausch in deutlich weniger als zwei Jahren amortisiert hat.

Smart-Metering: Durch den Einsatz von elektronischen Gebäudeenergiesystemen lassen sich durch die Analyse von Energieflüssen und eine automatisierte Optimierung durch das installierte System Einsparungen von 15-40% beim Strom- bzw. Heizwärmeverbrauch erreichen.

Eine weitereMaßnahme, mit derer Umsetzung Sie klimawirksam Kosten sparen können, ist die energetische Gebäudesanierung. Die Dämmung von Wänden und Decken und der Austausch von Fenstern, Beleuchtung und Messtechnik birgt ein hohes Einsparpotenzial. Hier gibt es sogar Fördermöglichkeiten über die KfW.

Da es immer wieder untergenutzte Flächen gibt, von denen möglicherweise benachbarte Unternehmen mit entsprechendem Bedarf wissen, besteht auch die Möglichkeit, eine Hallen- und Flächenbörse einzurichten.


Neben diesen sehr konkreten Maßnahmen mit hohem Ressourcenschutzpotenzial gibt es aber auch weitere Themen, die wir im Rahmen unserer Bestandspflege bei ausreichend großem Interesse weiter verfolgen möchten. Hier geht es vor allem um kurz- und mittelfriste Maßnahmen zur Standortverbesserung. Haben Sie an einem oder mehreren der folgenden Themen Interesse, so teilen Sie uns die bitte hier mit.

- Flächenoptimierung, Erweiterung
- Erhöhung des öffentlichen Grünanteils
- Straßenaufwertung
- Pflanzung von Hecken statt Setzen von Zäunen
- Dach- und Fassadenbegrünung
- Straßenraumgestaltung
- gemeinsam organisierte Standortbewachung
- Behebung von Gefahrenpunkten
- Ausbau sicherer Rad- und Fußwege
- Gründung einer Einkaufsgemeinschaft (bspw. für Betriebsmittel, Beachung, Wärmelieferung, Planungsleistungen, Material, ...)


Das Klimaschutz-Teilkonzept

Für den innerbetrieblichen Umweltschutz mit einhergehenden Kostensenkungen gibt es eine Vielzahl von (Förder-)Programmen und Projekten. Aber auch mit zwischenbetrieblichen Kooperationen lassen sich Kosten sparen. Häufig wissen die Unternehmen jedoch nicht, welche Potenziale in der Zusammenarbeit mit ihren Nachbarn liegen. Als Beispiele seien hier die verbesserte Abstimmung bei der Nutzung von freien Hallen im gleichen Gewerbegebebiet und die optimierte Nutzung von Wärmeüberschüssen von benachbarten Betrieben genannt. Neben den erwähnten Kostenersparnissen kann so sogar noch etwas für die Umwelt getan werden.

Vor diesem Hintergrund hat sich die Wirtschaftsförderung Leverkusen GmbH beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit um die Förderung für die Durchführung eines Bestandspflegekonzeptes auch unter Aspekten des Klimaschutzes beworben – und den Zuschlag erhalten.

Ziel des Klimaschutzteilkonzeptes ist die Entwicklung von Klimaschutzmaßnahmen im Gewerbegebiet Fixheide. Dies erfolgt durch die Ermittlung und Analyse von Potenzialen, die sich aus Unternehmenskooperationen ergeben. So sollen Unternehmen untereinander vernetzt werden und zwischenbetriebliche Synergien geschaffen werden, die zu einer Ressourcenschonung und –effizienz beitragen. Übergreifend wird eine Verbesserung der Standortqualität angestrebt, die sich langfristig positiv auf die Wettbewerbsfähigkeit  der Unternehmen auswirkt. Die zu entwickelnden Maßnahmen der überbetrieblichen Klimaschutzaktivitäten sollen dem Prinzip der Nachhaltigkeit entsprechen und sich an den nationalen Klimaschutzzielen orientieren.

Übersichtskarte zum Projektfortschritt

Mit Hilfe dieser Karte der Fixheide werden neben dem aktuellen Projektstand und einer Maßnahmenübersicht auch die ansässigen Unternehmen präsentiert. So können mögliche Kooperationspartner in der Nachbarschaft gefunden und zwischenbetriebliche Synergien gefördert werden.

Hier geht's zur Karte

Verena Knoll
Dipl.-Ingenieurin

Klima & Energie, Bestandspflege, Sonderprojekte

Tel. 0214 / 8331-25
Fax: 0214 / 8331-11
E-Mail knoll[at]wfl-leverkusen.de

DAS PROJEKT

Förderkennzeichen: 03K00672
Projektzeitraum: 01.01.2015 bis 31.12.2015

Die WfL Wirtschaftsförderung Leverkusen GmbH hat die Erstellung eines Klimaschutz-Teilkonzeptes für das Gewerbegebiet Fixheide in Auftrag gegeben.

Bewilligende Stelle: Projektträger Jülich

Auftragnehmer ist:
Die Erstellung des Klimaschutz-Teilkonzeptes wird

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