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Netzwerk Innovative Werkstoffe Rheinland

Mehr als 40 Leverkusener Unternehmen beschäftigen sich mit neuartigen Metallen und Legierungen, Kunststoffen und Kautschuken, Nanopartikeln und hybriden Werkstoffen, die zum Erhalt der Lebensqualität entscheidend beitragen.

Gemeinsam mehr erreichen

Leverkusen zeigt bei Innovativen Werkstoffen Initiative: 2011 haben sich mehr als 30 Gründungsmitglieder – darunter viele aus Leverkusen – im „Netzwerk Innovative Werkstoffe e.V.“ zusammengeschlossen. Die Rolle als Initiator des Netzwerks hat Leverkusen ein unverkennbares, in die Zukunft gerichtetes Profil gegeben. Innovationspotenziale ausloten, Vernetzung fördern, neue Kompetenzen schaffen, attraktive Produkte entwickeln, Kunden gewinnen und Märkte erobern: Diese Ziele verfolgt das Netzwerk, zur Profilierung der Mitglieder und der Region.

Nach Auflösung des Vereins wird diese Intention mit der neuen Dachmarke „Netzwerk Innovative Werkstoffe Rheinland“ weiter verfolgt, die seit  dem 01. Januar 2014 durch die Wirtschaftsförderungen Dormagen, Rheinisch-Bergischer Kreis, Leverkusen, Krefeld und Rhein-Kreis Neuss geführt wird. So versteht sich das Branchennetzwerk als Austauschplattform für alle Akteure im Bereich der Innovativen Werkstoffe und bietet hierfür eine Vielzahl von Veranstaltungsformaten und Informationen an. Dabei wird ein besonderer Schwerpunkt auf das Rheinland gelegt, welches hier als überregional bekannter und geachteter Kompetenzstandort agiert.

Das Potenzial ist groß. Allein im Rheinland beschäftigen sich rund 3.000 Unternehmen und Forschungsinstitutionen mit Innovativen Werkstoffen. Das Netzwerk will Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette von den Vorteilen frühzeitiger, intensiver Kooperation überzeugen. Es will Kontakte vermitteln zwischen Mitgliedern untereinander, zu externen Unternehmen und Forschungsstätten als Dialog- oder Projektpartner, zu Verbänden, Kommunen, Politik und Behörden. Ein derartiger, dauerhafter Dialog sichert allen Beteiligten einen Wissensvorsprung und erschließt durch den interdisziplinären Open-Innovation-Ansatz Synergien in technologischer und betriebswirtschaftlicher Hinsicht.

Innovative Werkstoffe sind deswegen so bedeutsam und fortschrittlich, weil sie die Eigenschaften herkömmlicher Materialien erweitern und verbessern. Beispiele gibt es viele: Durch Innovative Werkstoffe werden Autolacke kratzfest. Besonders leichte und stabile Kunststoffe finden im Flugzeugbau Verwendung und hochtemperaturbeständige Legierungen sorgen dafür, dass der Wirkungsgrad zur Stromerzeugung in Kraftwerken verbessert wird. Innovative Werkstoffe machen Autos sicherer, die Umwelt sauberer und lassen medizinische Wunschträume Wirklichkeit werden. Aber auch besonders dünne Lärmdämmstoffe und leichte Baustoffe zählen zu der Gruppe der neuartigen Materialien. 

So hat beispielsweise die Firma Carcoustics ihre Angebotspalette um Innovative Werkstoffe erweitert und bietet heute Anwendungsmöglichkeiten für alle Bereiche, in denen laut und leise, nass und trocken, kalt und warm voneinander getrennt werden müssen. Die Polymaterials AG betreibt Polymerforschung und entwickelt zum Beispiel dreidimensional vernetzte Polymere, die in der Medizin bei Knochen- und Knorpelverletzungen wertvolle Dienste leisten.

Sebastian Hahn

Dipl.-Geograph

Wissenstransfer, Kreativwirtschaft

Tel. 0214 / 8331-20
Fax: 0214 / 8331-11
E-Mail hahn[at]wfl-leverkusen.de