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Quartiersarchitekt für Opladen zieht erste Bilanz

Im Mai 2018 nahm der Quartiersarchitekt für Opladen seine Arbeit auf. Inzwischen hat Josef Schiefer vom Opladener Büro „atelierschiefer“ 16 Beratungen durchgeführt. Er sprach mit Einzelhändlern, Gastronomen und Dienstleistern, um den Eigentümern und Ladenbetreibern Tipps und Ideen an die Hand zu geben, ihre Geschäfte baulich und gestalterisch aufzuwerten. Einige der vorgeschlagenen baulichen Veränderungen wurden inzwischen verwirklicht. Für die Ratsuchenden sind ein erster Entwurf, Kostenvoranschlag und zwei Beratungsgespräche durch den Quartiersarchitekten kostenfrei. Diese Kosten werden durch die Stadt getragen. Für einige, wenige Beratungen stehen noch Mittel zur Verfügung.

„Die Stadt Leverkusen und die Wirtschaftsförderung Leverkusen möchten die Einzelhändler, Gastronomen und Eigentümer darin unterstützen, den aktuellen Entwicklungsprozess in Opladen zu nutzen, um in die Zukunftsfähigkeit ihrer Ladenlokale und Gebäude zu investieren“, erläutert Baudezernentin Andrea Deppe die Zielsetzung dieses Angebots, „marktgerechte und moderne Ladenlokale mit langfristiger Vermietbarkeit können das bestehende Einzelhandels- und Gastronomieangebote stärken und den Standort Opladen mit neuen, vielfältigen Angeboten für die Zukunft sichern“, erklärt die Baudezernentin weiter. Das Beratungsangebot durch einen Quartiersarchitekten wurde im Rahmen der Stadtteilentwicklungsmaßnahmen für Opladen geschaffen.

Die bisherige Bilanz des Quartiersarchitekten spricht für den Erfolg der Beratung. Erste Projekte wurden bereits umgesetzt, beispielsweise die Inneneinrichtung des Yocoto Cafés auf der Bahnhofstraße. „Das ist unsere Vorzeige-Maßnahme“, erläutert Silke de Roode vom Stadtteilmanagement. Sie weiß aus Gesprächen mit dem Betreiber, dass sich die Investition auch wirtschaftlich gelohnt hat. Auch Uhren-Schmuck-Optik Rheinberg nahm das Angebot der Beratung wahr. Die Empfehlungen des Quartiersarchitekten werden hier etappenweise durchgeführt, erste Veränderungen sind schon zu sehen. „Andere Maßnahmen sind noch in der Planung“, berichtet die Stadtteilmanagerin.

„Unsere Empfehlungen richten wir ganz nach dem Budget unserer Kunden aus.“ erläutert Quartiersarchitekt Schiefer. Er hat, genauso wie die Stadt Leverkusen, ein großes Interesse daran, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen auch finanziell umsetzbar sind. Interessierte Hauseigentümer und gewerbliche Mieter können Kontakt zum Stadtteilmanagement (0173 - 272 40 85) sowie direkt zur Wirtschaftsförderung Leverkusen (0214 - 83 31 30) aufnehmen und Bedarf an einem Beratungsgespräch anmelden. Weitere Informationen zum Stadtteilentwicklungsprozess sind unter www.stadtteilentwicklung-opladen.de zu finden.

Die Beratungstätigkeit des Quartiersarchitekten wird im Rahmen des Stadtteilentwicklungskonzeptes Opladen vom Land NRW gefördert.

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