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Corona: Aktuelle Informationen für Unternehmen

Liebe Leverkusener Unternehmerinnen und Unternehmer,

die Corona-Pandemie stellt uns stetig vor neue Herausforderungen. Deshalb halten wir Sie hier auf dem Laufenden zu den wichtigsten Informationen für Leverkusener Unternehmen, Selbstständige und Freiberuflerinnen und Freiberufler im Zusammenhang mit dem Corona-Virus und den wirtschaftlichen Folgen.

Unten stehend finden Sie einen Überblick über aktuelle Hilfsprogramme von Bund und Land.

Bei ergänzenden Fragen stehen wir Ihnen dann gerne telefonisch montags bis donnerstags von 9:00 bis 13:00 und 14:00 - 16:00 Uhr sowie freitags von 9:00 - 13:00 Uhr zur Verfügung. Telefon: 0214 - 8331-0

Die folgenden Informationen sind nicht rechtsverbindlich und ohne Gewähr.

 

 

Aktuelles zu Fördermöglichkeiten aus der Überbrückungshilfe III

Aufgrund der weiteren Entwicklung der Coronapandemie sowie den damit verbundenen politischen Maßnahmen wurden die Rahmenbedingungen teilweise erweitert bzw. ergänzt.

 

Fixkostenzuschuss wird erhöht:

Der Fixkostenzuschuss für Unternehmen, die einen Umsatzrückgang von mindestens 70 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat im Jahr 2019 verzeichnen, wurde von 90 Prozent auf 100 Prozent angehoben. Hierbei sind die Vorgaben des europäischen Beihilferechts weiterhin einzuhalten.

 

Beantragung eines Eigenkapitalzuschusses möglich:

Unternehmen können einen neuen Eigenkapitalzuschuss erhalten. Der neue Eigenkapitalzuschuss wird zusätzlich zur regulären Förderung, unter Beachtung des europäischen Beihilferechts, der Überbrückungshilfe III gewährt. Anspruchsberechtigt sind Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in mindestens drei Monaten im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021.

Der Eigenkapitalzuschuss beträgt bis zu 40 Prozent des Betrags, den ein Unternehmen für die förderfähigen Fixkosten erstattet bekommt. Der Betrag ist gestaffelt und steigt an, je länger das Unternehmen einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent erlitten hat:

 

Monate mit Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent

Höhe des Zuschlags

 

 

1. und 2. Monat

Kein Zuschlag

3. Monat

25 Prozent

4. Monat

35 Prozent

5. und jeder weitere Monat

40 Prozent

 

Kosten für Digitalisierung können gefördert werden:

Förderfähig sind Kosten (bis zu EUR 20.000), die im Zeitraum März 2020 bis Juni 2021 angefallen sind. Die Kosten, die ab November 2020 anfallen, sind dem jeweiligen Fördermonat zuzuordnen. Die Kosten März 2020 bis Oktober 2020 können frei auf den Förderzeitraum verteilt werden.

 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie listet die förderfähigen Kosten hier auf:

Zu beachten ist, dass eine nachvollziehbare und nachweisbare Dokumentation zwingend notwendig ist. Wenn ein Digitalisierungskonzept nicht nachweisbar ist, kann es zu einer Ablehnung der Förderung kommen.

 

Sonderregelungen für einzelne Branchen

Für einzelne Branchen gelten bei der Ermittlung der förderfähigen Fixkosten Sonderregeln, die im Einzelnen stark von den allgemeinen Grundsätzen abweichen und nun auch nochmal angepasst wurden.

Sonderregelungen gelten insbesondere für folgende Branchen:

Reisebranche, Veranstaltungs- und Kulturbranche und pyrotechnische Industrie.

 

In der Schlussabrechnung noch einmal wählen:

Unternehmen und Soloselbstständige erhalten ein nachträgliches Wahlrecht zwischen Neustarthilfe und Überbrückungshilfe III zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung. So kann die im Einzelfall günstigste Hilfe aufgrund des unsicheren Verlaufs der ökonomischen Entwicklung nachträglich bestimmt werden.

 

Ein Antrag auf Überbrückungshilfe Phase 3 kann noch bis zum 31. August 2021 über eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, eine Wirtschaftsprüferin oder einen Wirtschaftsprüfer, eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt sowie über vereidigte Buchprüferinnen und Buchprüfer gestellt werden.

Hier beantwortet man auch Ihre individuellen Fragen.

 

 

Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen

 

Die Überbrückungshilfe des Bundes (aktuell Phasen II bis III) ist ein Zuschussprogramm, das finanzielle Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen bietet, die von Umsatzrückgängen während der Corona-Krise betroffen sind.

Wir geben Ihnen hier einen Überblick. Weitere Informationen und Details finden Sie auf der Website des Bundeswirtschaftsministeriums. („FAQs“ und „Leitfaden“)

 

Überbrückungshilfe III (Beantragung jetzt)

Die Überbrückungshilfe III hat eine Laufzeit von Januar 2021 bis Ende August 2021.

Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III ist aktuell möglich.

Unternehmen, die von der Corona Pandemie und dem aktuellen Teil-Lockdown stark betroffen sind, können für die Zeit bis Ende August 2021 staatliche Unterstützung in Höhe von monatlich bis 1,5 Millionen Euro erhalten. Diese muss nicht zurückgezahlt werden. Die endgültige Entscheidung über die Anträge und die reguläre Auszahlung durch die Länder erfolgt ab März. Bis dahin konnten Unternehmen Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro pro Fördermonat erhalten. Die ersten Abschlagszahlungen mit Beträgen von bis zu 400.000 Euro starteten ab dem 15. Februar 2021.Die Auszahlung wurde vorübergehend gestoppt, ist jetzt aber wieder aufgenommen.

Im Rahmen der Digitalisierungskosten sind jetzt auch folgende Kosten erstattungsfähig:

  • Lizenzen für Videokonferenzsysteme
  • SEO-Maßnahmen und Website-Ausbau
  • Social Media-Aktivitäten
  • Kompetenz-Workshops in digitalen Anwendungen

Neu ist: Reisebüros und Reiseveranstalter dürfen jetzt den tatsächlich angefallenen Personalaufwand für stornierte Reisen, die im Zeitraum März bis Dezember 2020 hätten stattfinden sollen, zu 100% ansetzen.

Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III erfolgt über die bundesweit einheitliche Plattform.

Es handelt sich um ein digitales Antragsverfahren durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwälte. Zuständig für die Durchführung sind die Länder.

 

Zur Überbrückungshilfe III gehört auch die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbständige“.

Welche Unterstützung bekommen Soloselbständige?

Soloselbständige, die nur geringe Betriebskosten haben, können im Rahmen der Überbrückungshilfe III die „Neustarthilfe“ beantragen. Eine Antragstellung für die Neustarthilfe ist aktuell möglich.

Mit diesem einmaligen Zuschuss von maximal 7.500 Euro werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 31. August 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist.

Die Neustarthilfe beträgt in der Regel 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019. Für Antragstellende, die ihre selbständige Tätigkeit erst ab dem 1. Januar 2019 aufgenommen haben, gelten besondere Regeln. Der Zuschuss wird als Vorschuss ausgezahlt, bevor die tatsächlichen Umsätze im Förderzeitraum feststehen. Erst nach Ablauf des Förderzeitraums, also ab Juli 2021, wird auf Basis des endgültig realisierten Umsatzes der Monate Januar bis August 2021 die Höhe des Zuschusses berechnet, auf den die Soloselbständigen Anspruch haben. Soloselbständige dürfen den Zuschuss in voller Höhe behalten, wenn sie Umsatzeinbußen von über 60 Prozent zu verzeichnen haben. Fallen die Umsatzeinbußen geringer aus, ist der Zuschuss (anteilig) zurückzuzahlen.

Im Rahmen der Neustarthilfe können auch Beschäftigte in den Darstellenden Künsten, die kurz befristete Beschäftigungsverhältnisse von bis zu 14 zusammenhängenden Wochen ausüben, sowie unständig Beschäftigte mit befristeten Beschäftigungsverhältnissen von unter einer Woche berücksichtigt werden.

 

Überbrückungshilfe II

Seit dem 21.10.2020 konnte die Überbrückungshilfe II beantragt werden (Phase II). Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 31. März 2021, Änderungsanträge können bis 31.Mai 2021 gestellt werden.

Mehr Informationen gibt's hier.

Antragsberechtigt sind:

  • Kleine und mittelständische Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, Soloselbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind,

    und

  • vor dem 1. November 2019 gegründet wurden

    und

  • Corona bedingt einen entsprechend hohen Umsatzeinbruch erlitten haben.

    Die Höhe des Umsatzeinbruchs muss dabei betragen:

  • entweder mindestens 50% in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten
  • oder in Höhe von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Aktuelle Hilfsprogramme von Bund und Land:

 

1. NRW-Soforthilfe

NRW-Soforthilfe 2020 – Rückmeldeverfahren

Seit Anfang Dezember erhalten daher alle Soforthilfe-Empfänger eine Mail von der E-Mailadresse noreply@soforthilfe-corona.nrw.de, die ihnen die Möglichkeit eröffnet, noch im laufenden Jahr abzurechnen und gegebenenfalls zu viel erhaltene Mittel zurückzuzahlen. Wer sich für diese Option entscheidet, erhält mit einem Klick Zugriff auf die sog. Berechnungshilfe sowie das Rückmelde-Formular. Alle anderen brauchen zunächst einmal nichts weiter zu unternehmen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Einen Erklärfilm vom Wirtschaftsmedium finden Sie hier.

2. Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld

Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld

  • Arbeitgeber bekommen die Sozialversicherungsbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden voll von der Bundesagentur für Arbeit erstattet.
  • Kurzarbeitergeld gibt es schon, wenn nur 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind. Bisher lag die Regel bei einem Drittel.
  • Der Zugang zum Kurzarbeitergeld wird für Leiharbeitnehmer eröffnet.
  • Auf den Abbauu von negativen Arbeitssalde wird vollständig oder teilweise verzichtet.

 

Links:

https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/

https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-video

https://kurzarbeit-einfach.de/

3. Wirtschaftsstabilisierungsfonds

Wirtschaftsstabilisierungsfonds

Relevant für:

- Große Unternehmen

 

  • 400 Mrd. € für Garantien des Bundes
  • 100 Mrd. € für Rekapitalisierungen
  • 100 Mrd. € für Refinanzierung des ebenfalls zur Krisenbewältigung eingesetzten KfW- Sonderprogramms 2020

 

Alle Infos gibt's hier.

4. KfW-Schnellkredit

KfW-Schnellkredit

Relevant für:

- Große Unternehmen

- Kleine und mittlere Unternehmen (mehr als 10 MA)

- Kleine Unternehmen bis 10 MA

 

  • Kreditvolumen max. 800.000 €
  • 100% Haftungsfreistellung
  • Einheitlicher Zinssatz, der sich an der Entwicklung des Kapitalmarktes orientiert und am Tag der Zusage festgesetzt wird (Zinssatz derzeit 3%)

 

Befristet bis 30.06.2021

 

Alle Infos gibt's hier.

5. KfW-Sonderprogramm

KfW-Sonderprogramm

Relevant für:

- Große Unternehmen

- Kleine und mittlere Unternehmen ab 10 MA

- Kleine Unternehmen bis 10 MA und Freiberufler

 

  • Erweiterte Sonderkonditionen, unter anderem niedrigere Zinssätze
  • vereinfachte Risikoprüfung
  • höhere Haftungsfreistellung (bis zu 90%)

 

Alle Infos gibt's hier.

6. Warenkreditversicherungen und Exportkreditgarantien

Warenkreditversicherungen und Exportkreditgarantien

Relevant für:

- Große Unternehmen

- Kleine und mittlere Unternehmen ab 10 MA

 

  • Der Bund übernimmt für das Jahr 2020 eine Garantie für Entschädigungszahlungen der Warenkreditversicherer von bis zu 30 Mrd. €
  • Der Bund sichert Exportgeschäfte zu kurzfristigen Zahlungsbedingungen (bis 24 Monate) auch innerhalb der Europäischen Union und in bestimmten OECD Ländern mit staatlichen Exportkreditgarantien ab

 

Alle Infos gibt's hier.

 

7. Bürgschaften

Bürgschaften

Relevant für:

- Große Unternehmen

- Kleine und mittlere Unternehmen ab 10 MA

- Kleine Unternehmen bis 10 MA und Freiberufler

 

  • Abdeckung bis zu 90% des Kreditrisikos, mindestens 10% Eigenobligo übernimmt die jeweilige Hausbank

 

Alle Infos gibt's hier.

8. Hilfen für Startups

Hilfen für Startups

Relevant für:

- Startups

 

Start-ups haben Zugang zu allen Unterstützungsmaßnahmen des Corona-Hilfspakets. Das zusätzlich geschnürte Unterstützungspaket für zukunftsfähige Start-ups basiert auf 2 Säulen: KfW Capital und Europäischer Investitionsfonds stellen privaten Wagniskapitalfonds zusätzliche öffentliche Mittel über die neue Corona Matching Fazilität (CMF) zur Verfügung, damit Investoren auch während der Corona-Pandemie Start-ups finanzieren.

Für Start-ups und kleine Mittelständler, die keinen Zugang über die CMF haben, werden zusätzliche öffentliche Mittel über Landesförderinstitute (LFI) oder über weitere Intermediäre zur Verfügung gestellt.

 

Alle Infos gibt's hier.

9. Steuerliche Maßnahmen

Steuerhilfen für Unternehmen: Der steuerliche Verlustrücktrag wird für 2020 und 2021 ausgeweitet auf maximal zehn Millionen Euro (20 Millionen bei Zusammenveranlagung). Unternehmen können damit coronabedingte Verluste in größerem Umfang steuerlich mit Gewinnen aus dem Vorjahr verrechnen, was kurzfristig Liquidität schafft.

 

Mehrwertsteuer in der Gastronomie: Die Mehrwertsteuer auf Speisen in Restaurants und Bars bleibt bis Ende 2022 auf dem verringerten Satz von sieben Prozent. Ursprünglich war die Regelung bis Ende Juni befristet gewesen.

10. Sicherung der privaten Existenz für Freiberufler, Soloselbständige und Kleinunternehmer

Staatliche Leistungen zur Existenzsicherung:

  • Grundsicherung nach dem SGB II (Hartz iV)
  • Wohngeld
  • Kindergeldzuschlag

Die Grundsicherung umfasst folgende Leistungen:

  • Sicherung des Lebensunterhalts (§ 20 SGB II)
  • Sicherung der Wohnung (§ 22 SGB II)
  • Aufrechterhaltung des Krankenversicherungsschutzes (§ 5 Abs. 1 Nr. 2 a SGB V)

Spezielle Voraussetzungen für Selbständige

Selbständige Tätigkeit muss tatsächlich ausgeübt werden:

  • Beteiligung an Gewinn und Verlust
  • Freie Bestimmung der Arbeitszeit
  • Weisungsfreiheit, freie Auswahl der Mitarbeiter
  • Entsprechende Qualifikation und Erfahrung für die Tätigkeit
  • Vorhandensein der erforderlichen Ausrüstung und Geschäftsaktivitäten, insbesondere der Auftragsakquise

Beantragung von Leistungen nach SGB II

  • Jobcenter Arbeit und Grundsicherung Leverkusen (Jobcenter AGL), Heinrich-von-Stephan-Str. 6 a,
    51373 Leverkusen
  • Der Antrag kann wegen Corona online gestellt werden.
    Vereinfachtes Verfahren bis 31.03.2021 hier.
  • Stellen Sie kurzfristig den Antrag, weil dieser rückwirkend für den gesamten Monat gilt. Unterlagen können nachgereicht werden

 

Für plötzlich in Not geratene Selbstständige und Beschäftigte mit kleinen Einkommen wird der erleichterte Zugang in die Grundsicherung bis Ende 2021 verlängert. Vermögensprüfungen werden damit nur eingeschränkt durchgeführt und vorläufige Leistungen einfacher bewilligt. Erwachsene Empfänger von Grundsicherung erhalten eine einmalige Sonderzahlung von 150 Euro.

11. Hilfen für die Kulturbranche

Nach dem Beschluss der Koalition wird ein Anschlussprogramm für das Rettungs- und Zukunftsprogramm „Neustart Kultur“ mit einer Ausstattung von einer weiteren Milliarde Euro aufgelegt.

Beratungsleistungen für Unternehmen in der Corona-Krise

Beratungskosten ohne Eigenanteil für KMU und Freiberufler

Zahlreiche von der Corona-Krise betroffene Unternehmen, Freiberufler/innen, Selbständige und Solo-Unternehmer/innen benötigen qualifizierte unternehmerische Beratung, um die Auswirkungen der Corona-Krise besser zu überstehen.

Die Bundesregierung hat hierzu ihr Programm zur Förderung der unternehmerischen Beratung für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen ausgestaltet und jetzt einem breiten Unternehmerkreis, einschließlich klein- und mittelständischen Unternehmen, zugänglich gemacht. Förderungsgegenstand im Rahmen dieses Programmes können alle individuellen Beratungen zu wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung oder sonstige Beratungen zur Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sein. Lediglich reine Steuer- und Rechtsberatung ist von der Förderung ausgeschlossen.

Damit Unternehmen, für die die Corona-Krise drastische und z.T. existenzbedrohende Konsequenzen hat, eine schnelle und unbürokratische Unterstützung erhalten, werden Beratungskosten von qualifizierten Beratungsunternehmen bis zu 4.000 € in diesem Zusammenhang zu 100% durch den Bund übernommen. Das beratene Unternehmen muss für die Beratungskosten auch nicht in Vorleistung gehen, sondern diese werden direkt vom Bund an den Berater gezahlt.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Nähere Informationen – insbesondere zur Antragstellung – hält das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für Sie bereit.

Leverkusener unterstützen Leverkusener

Leverkusens Wirtschaft steht zusammen - auch in Zeiten der Corona-Krise. Deshalb sammeln wir hier für Sie die spannendsten Plattformen, auf denen Sie Unterstützung bieten und finden können

 

1. Kreativ durch die Krise

Auch das Stadtteilmanagement Opladen hat einige Ideen, Hinweise und Anregungen zusammengestellt, wie Kunden und Händler auch in der Krisenzeit miteinander in Kontakt bleiben können.

 

2. Zehn Tipps für Einzelhändler und Gastronomen in Zeiten von Corona

Die Corona-Krise bedroht das Geschäft vieler Betriebe. Deshalb hat die IHK für Sie zehn Tipps zusammengefasst, wie Sie jetzt kurzfristig reagieren können.


3. Leverkusen steht zusammen

Eine Gutschein-Initiative der Wirtschaftsenioren Leverkusen.

Was wäre, wenn die Kunden unserer Restaurants, Kinos, Hotels, Clubs, Buchhandlungen, Friseursalons etc. in Leverkusen diese Betriebe jetzt sofort durch den Kauf eines Gutscheines unterstützen und damit dringend benötigte Einnahmen schaffen? Um diese Überlegung auf eine breite und vertrauensvolle Basis zu stellen, wurde auf Initiative Leverkusener Bürger und der Wirtschafts-Senioren Leverkusen (WSL) die Online-Plattform "Leverkusen steht zusammen" ins Leben gerufen, auf der sich sowohl Käufer als auch Verkäufer von Gutscheinen informieren und die Zahlung/den Versand der Gutscheine sicher abwickeln können.
 

4. Sparkasse Leverkusen hilft „gemeinsamdadurch“

Die Sparkasse Leverkusen bringt mithilfe der Online-Gutschein-Plattform „gemeinsamdadurch“
hilfsbereite Menschen in Leverkusen mit ihren Lieblingsgeschäften, Lieblingsgastronomen
und mit ihren Lieblingsdienstleistern zusammen, die wegen der Corona-Krise
ihr Geschäft nicht wie gewohnt betreiben dürfen. Über die Plattform können Verbraucher Gutscheine erwerben, die sie einlösen können, wenn die Wirtschaft wieder normal läuft.

 

 

 

Leverkusener für Leverkusener:
Schwarzes Brett für "Corona-Angebote"

 

Die Corona-Krise hat den Alltag von Leverkusener Unternehmen verändert. Umso mehr ist jetzt eine gegenseitige Unterstützung und das Umdenken alter Geschäftsmodelle gefragt.

Wir sammeln hier ganz konkrete Angebote von Leverkusener Unternehmen, die anderen Leverkusener Unternehmen durch die Krise helfen.


Wenn Sie Ressourcen oder Kapazitäten für andere Leverkusener Unternehmen anbieten oder zur Verfügung stellen, die über ihr übliches Portfolio hinaus gehen, dann schicken Sie Ihr Angebot mit Ihren Kontaktdaten und dem konkreten Angebot gern an info@wfl-leverkusen.de

 

Bitte nehmen Sie direkt Kontakt zum anbietenden Unternehmen auf.

 

Kostenfreie Checks bei Kommessien-Seibert & Grosser, Steuerberaterinnen:
Wir sind bisher gut durch die Krise gekommen. Dieses Glück und unser Knowhow möchten wir teilen und bieten an (b.a.w. kostenfrei):

BWA-Check - Betrieb im Griff und Steuern im Blick
kostenloser Check Ihrer betriebswirtschaftlichen Auswertungen

Corona-Hilfen-Check: Viele Fragen zu den Corona-Hilfen – wer blickt da noch durch?
-Erfülle ich die Voraussetzungen, um Überbrückungshilfe, November- oder Dezemberhilfe zu erhalten?
-Welche Fixkosten werden in welcher Höhe berücksichtigt?
-Wie funktioniert die Rückmeldung für die bereits erhaltene Corona-Soforthilfe?
-Bis wann muss wer welchen Antrag gestellt haben?

Entschädigungs-Check:
-Keine Betreuung für Schul- und Kita-Kinder? Gibt es Entschädigungen für Selbständige und Angestellte?
-Entschädigungen im Quarantänefall – Was ist zu tun?

Prämien-Check:
-Ausbildungsprämien in Corona-Zeiten – kennen Sie auch den Ausbildungszuschuss?

Ihre Ansprechpartner: Susanne Kommessien-Seibert oder Kristina Grosser, Tel. 0214/31147570; E-Mail: info@kommessien.de
www.kommessien.de
www.handwerkgutberaten.de

 

LF-Consulting hilft: Kostenlose Beratungspakete als Corona-Hilfe
Aktuell möchte LF-Consulting insbesondere Mittelständler bei den besonderen Herausforderungen während der Corona-Krise unterstützen. Das junge Leverkusener Beratungsunternehmen mit den erfahrenen Beratern, bietet mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit einer kostenfreien Analyse der operativen Prozesse in einem kleinen Projekt (Umfang ca. 2-4 Tage, remote). Ziel ist es die operativen Prozesse direkt zu optimieren um gestärkt und mit Schwung aus der Krise zu kommen.

Das Angebot ist auf 3 Unternehmen begrenzt. Die Auswahl erfolgt aufgrund der geschilderten Problematik oder ggf. per Los. Sie erreichen LF-Consulting im Innovatiospark Leverkusen telefonisch unter 0214 313 830-33 oder per Mail: consulting@liqfric.net. Weitere Infos über LF-Consulting: www.liqfric.net. Einsendeschluss: 09. März 2021 – der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Erstellung von schlüssigen und abnahmefähigen Hygienekonzepten für Locations und Einzelveranstaltungen auf Grundlage der jeweils aktuell geltenden kommunalen Bestimmungen.   
Beratungskonzepte im Hinblick auf Einhaltung der Hygienemaßnahmen/Besucher- & Kundenführung/Dokumentationspflicht für Gastronomie und Einzelhandel

EVENTAGENTUR artimage e.K.
Ihr Ansprechpartner: Ulrich Kämmerling, Telefon: 0241 / 850 19 25, E-Mail: uk@artimage.de

 

Kostenfreier "Logo-Live-Check" (je nach Verfügbarkeit): Sie erhalten eine technische und konzeptionelle Bewertung, durch die Sie selbst besser einschätzen können, inwieweit Ihr Logo Ihr Untenehmen unterstützt, wo Verbesserungspotenziele liegen oder ob das aktuelle Logo schlimmstenfalls sogar Unternehmenserfolge verhindert. Mehr unter: https://logos.designb3.de/
DESIGN B3 - Kreativagentur für Corporate Design
Ihr Ansprechpartner: Gunna Holz, Telefon: 02171 / 39 48 84

 

Maßnahmen- und Werbepaket für ein Sicherheitskonzept für Unternehmen
ESER Werbung
Ihr Ansprechpartner: Tayfun Eser, Telefon: 0214 / 4 70 60, E-Mail: info@eserwerbung.de

 

Online-Betriebssport/Entspannung/allgemeine Mobilisation am Arbeitsplatz, z.B. in der Mittagspause oder als Videos
YogaYa GbR
Ihre Ansprechpartner: Claudia und Michael Wiese, Telefon: 0151 /  240 665 53, E-Mail: office@yogaya.de

 

Aktuelle Betriebsanweisung nach dem "neuen Arbeitsschutzstandard" - Jeder Arbeitgeber hat im Rahmen der Fürsorgepflicht seine Mitarbeitenden neben den "normalen" täglichen Gefahren ihrer Arbeitsplätze auch die Betriebsanweisung gegen die Coronaviren (als neue Gefahr am Arbeitsplatz) zu unterrichten und zu unterweisen. Die Rhinox Arbeitsschutz GmbH hilft Firmen, in der jetzigen Situation ihrer gesetzlichen Pflicht des Arbeitsschutzes nachzukommen und stellt Betriebsanweisungen zur Verfügung.
Ihre Ansprechpartner: Thomas Mierzwa, E-Mail: mierzwa@rhinox-arbeitsschutz.de und Detlev Szczukowksi, E-Mail: szczukowski@rhinox-arbeitsschutz.de, Telefon: 0214 / 892 999 12

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