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Chemie

Der Vorgänger des heutigen CHEMPARKS, das ursprüngliche Bayerwerk, war und ist ein integraler Bestandteil von Leverkusen. Bayer hat die Stadt in vielerlei Hinsicht beeinflusst. Rund 28.000 Menschen sind aktuell im CHEMPARK beschäftigt.

Chemie hat hier Tradition

Das Unternehmen war 1891 in Wiesdorf ansässig geworden, heute ein Stadtteil Leverkusens. Das Werk wuchs rasch und brachte bahnbrechende Erfindungen hervor. Das weltweit erste Patent für die Herstellung von synthetischem Kautschuk wurde 1909 an Fritz Hofmann erteilt, ein Jahr später startete die Produktion in Leverkusen. In den 1920er- und 30er-Jahren wurde hier der Synthesekautschuk Buna entwickelt und unter der Leitung von Otto Bayer das Arbeitsgebiet der Polyurethane erschlossen. Nach dem Krieg umfasste die Produktpalette organische und anorganische Produkte sowie Pharmazeutika, Farbstoffe, Polyurethane und Kautschuke. Zahlreiche  Forschungs- und anwendungstechnische Labore ergänzten die Produktionsbetriebe.       

 

In den 1990ern erlebte das Werk einen  tiefgreifenden Wandel: Im Rahmen desChemiepark-Konzepts förderte Bayer die  Ansiedlung von fremden Unternehmen auf  dem eigenen Werksgelände und erhöhte so  die Attraktivität des Standorts. 2003 folgte die komplette Neustrukturierung  des Unternehmens: Teilkonzerne und Servicegesellschaften, wie Bayer Chemicals AG, Bayer HealthCare AG, Bayer MaterialScience AG, Bayer Technology Services GmbH und andere, wurden zu selbstständigen Unternehmen. Es kam zur Abspaltung der Lanxess AG vom Bayer-Konzern. 2008 erhielt der ehemalige Bayer-Chemiepark Leverkusen einen neuen Namen: CHEMPARK. Betreibergesellschaft ist die CURRENTA GmbH. Der CHEMPARK dient heute als neutrale Plattform für zahlreiche Partnerunternehmen aus der Branche, die ein riesiges Produktspektrum abbilden – von der Beratung bis zur Entsorgung und Abwasserreinigung. Hier sind neben zahlreichen Service-Unternehmen auch mehr als 40 CHEMPARK-Partner angesiedelt, die hauptsächlich anorganische und organische Produkte, Farbstoffe, Polyurethane und Kautschuke sowie Grundstoffe für Pharmazeutika  herstellen. Darunter auch die Bayer AG und verschiedene Bayer-Tochterunternehmen.

Daneben zeichnet sich Leverkusen als Standort weiterer, vor allem mittelständischer Betriebe im Stadtgebiet aus, wie etwa Denso GmbH, Reisgies Schaumstoffe GmbH, Lux Elements GmbH oder Novasep Synthesis GmbH. Zahlreiche, auf die Belange der chemischen Industrie spezialisierte Dienstleister, wie GIA GmbH, EMP Planungsgesellschaft für Prozeßautomation mbH oder Miontec GmbH, sorgen dafür, dass die Produktion reibungslos läuft und Produkte sowie Verfahren auf dem neuesten Stand der Technik sind.